13. Woche – Die Projektphase

In der letzten Woche entstand die Basis der nun startenden Projektphase.

Das erste Ergebnise wurde auf dem Blog eines Komilitonen veröffentlicht.

Den weiteren Verlauf kann man unter folgendem Link verfolgen.

http://wikis.zum.de/zum/Unterrichtsreihe_%22Urteil_und_Vorurteil_/_Kl._6%22_nach_s%C3%A4chsischem_Lehrplan_f%C3%BCr_Gymnasien

 

Bis dahin frohes Schaffen!

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Woche 11: Meine persönliche Lernumgebung im Web2.0

Die erste Seminaraufgabe im neuen Jahr besteht darin, die eigene Lernumgebung (mit dem Fokus auf neue Medien) zu skizzieren und zukünftige Ziele damit zu formulieren.

Meine Lernumgebung stützt sich natürlich erstmal zu großen Teilen auf die Tools und Plattformen, mit denen ich im Seminar in Kontakt gekommen bin. Darunter, ganz klar, dieser Blog, eine Google+-Gruppe, zudem habe ich Teil am ZUM-Wiki und gelegentlich kommuniziere ich über den Facebook-Chat mit Komilitonen. Zudem nutze ich inzwischen Prezi (was mir zuvor vollkommen fremd war), verschiedene Cloud-Dienste wie Dropbox und SkyDrive habe ich schon vor dem Seminar genutzt und seit Kurzem bin ich Mitglied bei Edutags. Dass ich auch diverse Suchmaschinen und Internetminitools nutze, ist wie für tausende andere User unserer Generation wohl selbstredend und muss daher nicht weiter erwähnt werden. Ein weiteres nützliches Tool, welches besonders im Unterricht empfehlenswert ist, ist „Titanpad.com„. Hier lässt es sich wunderbar mit einer gesamten Klasse über Smartphones und Computer etc. gleichzeitig eine gemeinsames „Tafelbild“ erstellen. Schön ist, dass mehrere Leute zeitlgleich daran arbeiten können. Schnickschnack findet man dort vergeblich, umso besser erfüllt es seinen Zweck.

Mein Ziel ist es, nicht nur diese Plattformen und Tools zu kennen, sondern gewinnbrinend zu nutzen. Alle haben ihre Vor- und Nachteile, sodass man sich nicht pauschal auf einwas festlegen sollte. Kombiniert man verschiedene Elemente miteinander, steigt der Mehrwert des Web2.0 um ein Vielfaches an. Doch das benötigt Erfahrung und somit know how. Das ist mein selbst ernanntes Ziel. Learning by doing!

Den Nutzen eines Blogs, als Hefter(-ergänzung) konnten bereits meine Nachhilfe-Schüler erkennen. Es macht durchaus Spaß damit herum zu probieren. Und wenn man dadurch noch etwas lernt, dann ist die Welt doch gleich ganz rosa. 😉

 

In diesem Sinne, haut rein!


Woche 9 – Lernpfade

Lernpfade…die Bedienungsanleitung des Lernens einer bestimmten Sache.

In unserem Seminar haben wir diese Woche die Aufgabe bekommen, uns verschiedene Lernpfade anzusehen und anschließend einen davon zu analysieren. Ich habe mir für den Lernpfad „Erzählung“ entschieden.

http://wikis.zum.de/dsb/Deutsch/Lernpfad_Erz%C3%A4hlung

Ich möchte mich dabei an den vorgegebenen Kriterien orientieren bzw. entlanghangeln und auf den Inhalt an geeigneten Stellen eingehen.

optischer Eindruck:

Die Optik des Lernpfades ist durchschnittlich positiv. Das ist besonders auf der ersten, und meiner Meinung nach ausschlaggebenden Seite zu erkennen. Es eine Hinführung mit innerhalb eines klaren Absatzes zu Beginn des Wiki-Artikels zu erkennen. Darauf folgt direkt ein Praxisbeispiel, welches durch eine sehr übersichtliche Tabelle deutlich von des restlichen theoretischen Inhalten des Lernpfades abgegrenzt ist. Die Tabelle ist durch die beinhaltete Erzählung zwar sehr Textreich, doch bei diesem Thema lässt sich das kaum vermeiden. Darin sind wichtige Elemente erkennbar durch verschiedene Farben markiert. Und damit verstanden wird, was ist den entsprechenden Passagen handwerklich passiert, sind auf gleicher Höhe in einer benachbarten Spalte hinweise eingetragen.

Auch der Rest des Lernpfades ist durchaus übersichtlich und transparent gestaltet.

Bemängeln möchte ich jedoch das Bild im oberen Teil des Artikeln. Zu sehen sind Stricknadeln mit  einem bereits gestricktem Stofffeld. Die einzige Verbindung zum Artikel besteht in der Überschrift zum Lernpfad „Wie stricke ich mir eine gute Erzählung?“. Diese ist selbst nur eine Verwendung einer gebräuchlichen Redensart, die selbst inhaltlich nichts zum Thema beiträgt. Somit ist das verwendete Foto ebenfalls inhaltlich nichtssagend und kann getrost durch ein passenderes ersetzt werden. Wenn es aber lediglich darum ging irgendein Foto zu dekorationszwecken einzufügen, dann will ich nichts gesagt haben. 😉

Die folgenden Seiten sind ebenfalls gut strukturiert. Leider sind einige davon, wie beispielsweise die „sprachliche Gestaltung“ sehr überladen. Viele Grafiken, viele Teilüberschriften und viele zeitraubende Spielereien. Da kann massiv abgespeckt werden.

Navigation und Ablauf:

Die Abfolge der Seiten hat eine innere Logik und ist nachvollziehbar.

Prinzipiell könnte sich bereits mit dieser Tabelle jeder ausreichend in das Handwerk einer guten Erzählung selbstständig einarbeiten. Die folgenden Informationen kann man daher als Ergänzung verstehen.

Daher kann an einigen Stellen, wie ich bereits angedeutet habe, an Zusatzinformationen gespart werden. Die Textflut ließ zumindest mich gelegentlich fast ertrinken, sodass ich Mühe hatte am Ball zu bleiben. Dennoch war inhaltlich nichts auszusetzen. Auch die Arbeitsaufträge waren verständlich und durchaus zu bewältigen.

Technischer Aspekt:

Technisch hat alles, was ich tatsächlich angeklickt und ausgerufen habe, auch funktioniert. Ich gebe aber deutlich zu, dass ich nicht jede Funktion getestet habe.

Wie sinnvoll und effektiv der Einsatz solcher Lernpfade ist, heißt es letztlich selbst im Unterricht herauszufinden. Denn der enorme Aufwand zu Erstellung eines solches Pfades muss natürlich erst einmal gerechtfertigt sein.

Alles in Allem eine schöne Idee!


Woche 7 – Klicksafe zu Cybermobbing

Ausgangspunkt in dieser Woche ist folgender Spot von Klicksafe:

http://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/downloads/weitere-spots/eu-spot-cyber-mobbing/

Wie kann man die Message des Spots im Unterricht an richtiger Stelle unterbringen? Nunja, das ist sehr schwierig.  Denn das Thema des Cybermobbings ist sehr persönlich. Schüler können sich schnell angegriffen fühlen (sowohl Täter, als auch Opfer), wenn Cybermobbing thematisiert wird. Wenn sie dabei dicht machen, hat der Lehrer schlechte Karten.Das heißt nicht, dass man es nicht thematisieren sollte, sondern vielmehr, dass man sehr sensibel in das Thema starten muss.

Der Spot eignet sich daher als Einstieg, verbunden mit folgenden Aufgaben: Die Schüler sollen den Spot aufmerksam ansehen. Danach sollen sie beschreiben, was sie gesehen haben und was ihnen aufgefallen ist. Anschließend könnte es in die Tiefe gehen. Sie könnten darübere nachdenken, ob sie ähnliche Situationen selbst kennen. Dabei müssen sie ihre Erfahrungen nicht einmal unbedingt öffentlich in der Klasse äußern. Es ist wichtiger, dass sie sich dadurch besser in die Situation hineinfühlen und anschließend zum Thema positionieren.

Carpe diem!

Ein Feintuning des Beitrags erfolgt noch.


Woche 6 – Handreichung zum Urheberrecht für Schüler

Es folg der Link zu unserer Handreichung für Schüler die mit und im Internet arbeiten und das Urheberrecht beachten wollen.  😉

http://wiki.zum.de/Handreichung_zum_Urheberrecht_im_Netz_f%C3%BCr_Sch%C3%BCler_-_aus_dem_Seminar_der_TU_Dresden_%22Philosophieren_mit_dem_Internet%22


Woche 6 – reglementiert statt emanzipiert

Heute will ich ein kurzes Statement zum Thema „Lehrer und ihr Umgang mit Facebook“ abgeben.

Grundlage ist folgender Text: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundeslaender-wollen-kein-totales-Facebook-Verbot-fuer-Lehrer-1983741.html?zanpid=1839285195317347328 (letzter Zugriff am 22.11.2013)

Viele Dinge, die dort geschrieben stehen brachten mich spontan zum Kopfschütteln. Zunächst einmal wühlt mich diese föderale Herangehensweise auf, die wieder die unterschiedlichsten Blüten treibt. Aber bevor ich mich über die unterschiedlichen Bildungsstandarts, Lehrpläne und Prüfungsverfahren etc. innerhalb einer vermeintlich geeinigten und einheitlichen Bundesrepublik aufrege, möchte ich stoppen und auf das eigentlich Thema kommen.

Wie sollen also Lehrer mit Facebook umgehen? Diese Frage sollen sich die Lehrer offenbar gar nicht stellen, wenn Kultusbehörden meinen, Vorschriften  machen zu müssen, um die zugegeben staatlich arbeitenden Lehrer zu entmündigen.

Glücklicher Weise gibt unter den Kultusbehörden der verschiedenen Bundesländer, noch einigermaßen vernünftige Beschlüsse, die Hoffnung schöpfen lassen. So gilt beispielsweise  in Brandenburg oder auch in Niedersachsen, dass die „Eigenverantwortung der Lehrkräfte“ ( in: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundeslaender-wollen-kein-totales-Facebook-Verbot-fuer-Lehrer-1983741.html?zanpid=1839285195317347328 ) weiterhin zählt und eine Reglementierung nicht nötig ist. Nicht mehr ganz so offen ist beispielsweise in Bayern, wo die dienstliche Verwendung von Facebook untersagt ist. Das scheint zwar etwas rückschrittlich (wen wunderts) aber gut begründet, ist diese Anweisung annehmbar. Es hört aber definitiv auf, wenn ein Eingriff ins Privatleben des Lehrers besteht, ihm/ihr also der Umgang mit Facebook und Freundschaften zu Schülern untersagt wird. Diese Grenze wurde von allen Kultusbehörden erkannt und auch anerkannt. Hier würde die Reglementierungswut zu weit gehen.

Es drängt sich das Bild auf, dass sich wieder einmal Menschen zur Entscheidungsfindung geäußert haben, die vermutlich ohne je selbst Erfahrungen mit Social-Media gesammelt zu haben, dogmatische Argumente aus vorgestriger Weltanschauung vorgetragen haben.

Ich persönlich denke, dass Lehrer und Lehrerinnen so mündig und emanzipiert sein sollten, dass sie vernunftgeleitet selbst entscheiden können, in welcher Form sie die Möglichkeiten des Webs und der Social-Media nutzen möchten. Dann benötigt es auch keine Regulierung des Staates. Doch wo Misstrauen herrscht, bestimmen Regeln.

Denn „Dem Kultusministerium in Sachsen-Anhalt sind bislang keine Fälle bekannt sind, in denen private «Freundschaften» zwischen Lehrern und Schülern zu Problemen führten.“ (in: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundeslaender-wollen-kein-totales-Facebook-Verbot-fuer-Lehrer-1983741.html)

Warum also immer den Teufel  an die Wand malen? Solange kein Zwang für Schüler besteht, sich auf diesen Portalen anzumelden, um keine Nachteile im Unterricht zu erfahren, ist doch alles in bester Ordnung.

Carpe diem!


Woche 5 – Schüler und Wikipedia, eine „verbotene“ Liebe?! ;)

In dieser Woche stellten sich eine Vielzahl von Fragen bezüglich des Umgangs mit dem Internet als Informationsquelle im Unterricht.

Dieses vielschichtige Thema wurde in verschiedene Teile zerlegt. In kleinen Gruppen sollten sich die Teilnehmer unseres Seminars auf einen Teilaspekt konzentrieren. Meine Gruppe stürzte sich auf die These: „Wikipedia – Nichts als die Wahrheit? : Schüler sollten zur Nutzung von Wikipedia angehalten werden!“

Um Infos darüber zu sammeln, haben wir zunächst eine Seite auf Wiki-ZUM erstellt. Diese Seite findet ihr hier.

Unsere Argumente, warum Schüler zur Arbeit mit Wikipedia angehalten werden sollten waren folgende:

Auszug aus unserer Wiki-ZUM-Seite:

  •  Wikipedia ist eine weit verbreitete Informationsquelle, die einen schnellen Zugriff auf Inhalte und Wissen ermöglicht.

  • Wikipedia-Artikel sind zumeist kurze und prägnante Abrisse von mitunter komplexen Themen und Sachverhalten. Dies ermöglicht es, sich in kurzer Zeit Überblickswissen zu einem gewünschten Thema zu verschaffen.

  • Um sich ein Urteil über den Gehalt einer Informationsquelle bilden zu können, muss man erst mit dieser gearbeitet haben .

  • Ein (mehr oder weniger unreflektiertes)Verbot seitens der Lehrer, Wikipedia zu nutzen, wird die Schüler nicht davon abhalten, dennoch Informationen daraus zu beziehen.

  • Da theoretisch jeder einen Wiki-Eintrag bearbeiten kann, können sich schnell Fehler einschleichen, daher verlieren die Einträge an Wissenschaftlichkeit.

  • Aufgrund der hohen Anzahl an Autoren (oder der schnellen Anmeldung als Autor), können Fehler- falls sie erkannt worden sind – innerhalb kürzester Zeit korrigiert werden.

Kurzum: Es gibt einige driftige Gründe, warum sich ein Lehrer dem Umgang mit Wikipedia nicht versperren sollte. Schüler sollten durchaus zur Arbeit mit Wikipedia angehalten werden, solange dies kritisch und reflektiert geschieht. Denn nicht nur die Vorteile, sondern auch die Probleme und Gefahren der Arbeit mit und an Wikipedia sollten bekannt sein. Ist dies geschehen, bietet diese unüberschaubar große Wissenssammlung viele Möglichkeiten mit enormen Mehrwert.

Der Vollständigkeit halber hier noch der Link zu Wikipedia.

 

Carpe diem!